Was ist eigentlich ein Pop-up-Store?

Louis Vuitton tut’s. Die Bank Austria tut’s. Ja sogar die Österreich Werbung tut’s. Sie veranstalten Pop-up-Stores. Auch in Österreich hat dieser Trend Einzug gehalten. Doch so recht weiß noch niemand etwas mit dem Begriff anzufangen. Dabei ist ein Pop-up-Store ein innovatives Shop-Konzept: Ein Store öffnet nur für einen oder wenige Tage – um dann wieder zuzusperren. Und die Resonanz ist enorm. Denn das Konzept basiert auf einer einfachen Wahrheit: Was schwer zu bekommen ist, ist besonders begehrenswert.

Das etwas andere Einkaufserlebnis

In temporären Modeläden, die pop!, in einem oft abgelegenen und unbekannten Gebäude oder Hinterhof eröffnen, muss man sich beim Einkaufen beeilen. Denn die Pop-up-Stores sind bereits nach wenigen Tagen verschwunden. Eine wichtige Rolle spielen dabei das Shop Design sowie das zumeistlimitierte Sortiment. So erreicht man auch in kurzer Zeit die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe. Ergänzt wird das Konzept um Magazine, Bücher, Musik, Designobjekte und eine Bar. So entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die den Kunden dazu einlädt, länger im Shop zu bleiben. Pop-Up-Stores sind also nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit, sondern ein Ort des Austausches und der Begegnung für Designer, Künstler und Kunden.

Besonders junge Designer nutzen diese Gelegenheit, um ihre Mode einem breiteren Publikum zu präsentieren. Doch was in Abbruchhäusern und ein paar Kleiderstangen begann, haben längst Konzernriesen wie Adidas, Louis Vuitton und H&M für sich und ihre Kunden entdeckt. Und nicht nur Textilhandelsketten setzen auf Pop-up-Stores. Selbst Pop-up-Restaurants und Cafés gibt es schon. Wie die Betonküche. Leerstehende Lokale in Wien werden genutzt, um eine entspannte Form des guten Essens zu servieren. Und auch die Küchenchefs wechseln. Aktuelle Infos, wo die nächste Küche stattfindet, gibt es über den Newsletter.

„Hast schon gehört…?“

Pop-up-Stores bieten einen entscheidenden Vorteil: Weil die Kunden weitgehend über Mundpropaganda informiert werden, sind die Kosten für das Marketing minimiert. Demgegenüber steht ein unbezahlbarer Imagegewinn. Denn mit der gezielten Kommunikation werden Insider, zumeist Blogger, direkt angesprochen. Und so verbreitet sich die Kunde meist nur durch persönliche Einladung oder Mundpropaganda.

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