Es kreischt gewaltig!

„Am Freitag auf’d Nocht…“, diese berühmten Worte aus dem Munde des bekanntesten Österreichers nach Arnold Schwarzenegger, Wolfgang Ambros, inspirierten uns Ende Februar zu einem verlängerten Ski-Wochenende. Nach kurzer, aber intensiver Recherche, war unser Ziel gefunden: Der Kreischberg sollte es sein.

Für unsere kleine, feine Ski- und Snowboard-Truppe war das Skigebiet „Kreischberg“ weitgehend unbekannt. Und dennoch nehme ich mein Fazit gleich vorweg: Ein sehr schönes Skigebiet, tolle Pisten und urige Hütten haben uns ein wunderschönes, und vor allem schneereiches Wochenende im „Grünen Herzens Österreichs“ beschert (auch wenn das Herz bei uns eher weiß war…).

Rund 40 Pistenkilometer laden Skihasen und Snowboardbegeisterte zum Carven ein. Die Pisten sind perfekt präpariert und besonders für Anfänger gut geeignet. Langläufer finden auch eine eigene Höhenloipe vor Ort. Für den Einkehrschwung empfehle ich das Berg7, das sich selbst als Szenebar auf dem Berg bezeichnet, sowie die Rieglerhütte. Eine typisch österreichisch-gemütliche Berghütte mit zünftigem Essen zum Kräftetanken.

Für einen Skiurlaub, der mehr als vier Tage dauert, würde ich das Skigebiet als etwas zu klein einschätzen. Aber für ein verlängertes Wochenende ist es optimal.

Wer Wert auf ein Hotel nahe der Skipiste legt, dem sei das Hotel Alpin Kreischberg oder das Club-Hotel Kreischberg ans Herz gelegt. Beide Hotels liegen am Fuße des Kreischbergs und die 6er-Gondel ist in nur zwei Gehminuten auch mit Skiern erreichbar. Während das Hotel Alpin besonders durch seinen Preis punktet – 60 Euro pro Nase für’s DZ mit Frühstück – gibt es im Club-Hotel auch einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad.

In Sachen Infrastruktur hat das kleine Örtchen St. Georgen ob Murau noch Schwächen. Am Fuße des Kreischbergs gibt es zwar einige gute Restaurants und Aprés-Ski-Möglichkeiten. Aber Supermärkte und einen Bankomat sucht man vergeblich. Dazu muss man das Auto für eine Fahrt in den Ort nutzen, denn für einen Fußmarsch ist es doch etwas zu weit.

Anfahrt aus Wien: A2 bis Knoten Seebenstein, ab auf die S6 Richtung Semmering und auf die S36 ins Murtal
Fahrzeit: rund 2 Stunden 45 Minuten

the bling mings rating: 3 von 5 blingbling diamonds

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