Social Media findet auch ohne dich statt

Dieser Blog wird sich in den nächsten Monaten von selbst zerstören. Denn wenn ich Ihnen heute von Trends im Social Media berichte, haben sie sich in nächsten Wochen meist wieder selbst überholt. Bei der vierten Ausgabe der „Business Circle“-Konferenz „Business Goes Social Media“ durfte ich zwei Tage zahlreichen interessanten und spannenden Vorträgen und Workshops lauschen. Und ich habe viele Ideen und Trends für mich und meine Projekt mitgenommen. Vier Trends im Social Web, an denen wir nicht vorbeikommen, stelle ich Ihnen vor.

1.       Der neue CEO

Aus dem „Chief Executive Officer“ wird der „Chief Engagement Officer“. Kommunikation ist Chefsache und Führungsaufgabe. Schon bei der Geburt der PR war die Kommunikation als Stabstelle des CEO definiert. Durch die Bedeutung, die Soziale Medien in unserer Gesellschaft haben, kann Kommunikation nur dann authentisch sein, wenn sie vom CEO nach außen gelebt wird. Und so bekommt Unternehmenskommunikation wieder die Bedeutung, die sie verdient.

2.       Mobile, mobile, mobile

7 von 10 Österreichern haben ein Smartphone. Bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar 8 von 10. Mobil zu sein ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und den Möglichkeiten, die uns diese Mobilität bringt, sind keine Grenzen gesetzt. Während wir heute auf facebook unseren Status updaten, Geld überweisen und unsere Mails abrufen, werden wir uns morgen über unser Mobiltelefon mit einem Klick für einen neuen Job bewerben oder die Heizung zu Hause steuern. Unser Leben ist und wird mobil.

3.       The maker movement

Die DIY-Bewegung zeigt: Wir wollen Dinge wieder selbst in die Hand nehmen. Wir wollen Dinge selber machen. Denn wir haben Bedürfnisse, auf die der Markt bisher keine Antwort gegeben hat. Soziale Medien bieten uns die Möglichkeit, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen und eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Auf der Plattform quirky.com (zu Deutsch: schrullig) haben potentielle Erfinder die Chance,  sich mich Gleichgesinnten über eine Produktidee auszutauschen, diese zu konzipieren und in der Community umzusetzen. Produkte werden also nicht mehr von Unternehmen, sondern auch Usern mit Hilfe sozialer Netzwerke entwickelt und produziert.

4.       Content Marketing

Wer in einer Flut an Bildern und Text nicht untergehen will, muss attraktive Inhalte für seine Kunden schaffen. Jedes Unternehmen ist heute auch ein Medienunternehmen. Wir alle sind nicht mehr nur Empfänger von Botschaften, sondern selbst zu Medien in der digitalen Kommunikation geworden. Informationen müssen knapp aufbereitet sein, am besten im Rahmen einer Geschichte. Eigene Fotos zeugen von Persönlichkeit. Und so darf eine facebook Fanpage nicht (nur) die Spiegelung der eigenen Website sein.

Prima Tipp

Unternehmer stehen heute nicht mehr vor der Wahl, ob sie in Sozialen Medien aktiv sein wollen oder nicht. Denn Social Media findet auch ohne sie statt. Sie haben nur die Wahl, ob sie die Kommunikation aktiv beeinflussen – oder nicht. Wird also über ihr Unternehmen geredet oder mit ihnen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s